Kursangebote >> Kursbereiche >> Politik - Gesellschaft - Umwelt >> Geschichte/Zeitgeschichte

Seite 1 von 1

freie Plätze Die Seenotretter - Informationsveranstaltung

(Papenburg, ab Di., 5.11., 19.30 Uhr )

Die Seenotretter sind eine starke Gemeinschaft. Schiffbrüchige aus Seenot retten, Menschen aus Gefahren befreien, Verletzte und Kranke versorgen. Gut 180 fest angestellte und mehr als 800 freiwillige Seenotretter sind mit 60 Seenotrettungskreuzern und -booten auf 54 Stationen an der deutschen Nord- und Ostseeküste klar zum Einsatz - rund um die Uhr und bei jedem Wetter! Damit sie auslaufen können, bedarf es aber einer umfangreichen technischen Ausrüstung auf dem Wasser und einer starken landseitigen Unterstützung. Über die vielfältigen Aktivitäten auf See und an Land berichten die Seenotretter auf dieser Infoveranstaltung, zeigen spannende Filme von den Einsätzen, erklären Organisation und Finanzierung und geben Auskunft über Einsätze und Erfolge im letzten Jahr.
Außerdem wird für Wassersportler die Sicherheits-App SafeTrx vorgestellt. Unter dem Motto SICHER-AUF-SEE gibt es Informationen für Segler, Motorbootfahrer, Kiter und Wattwanderer. Denn der beste Einsatz ist der, den die Seenotretter erst gar nicht zu fahren brauchen.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen zu diesem Film- und Informationsabend. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Anmeldungen bitte unter Tel. 04961/9223-17.

freie Plätze Besuch der Gedenkstätte Esterwegen

(Nordhümmling, ab So., 17.11., 14.30 Uhr )

"Esterwegen - die Hölle am Waldesrand", so wurde das 1933 errichtete Konzentrations- und spätere Strafgefangenenlager von den Häftlingen genannt. Die Geschichte des Lagers, aber auch die der anderen vierzehn Emslandlager, die zwischen 1933 und 1938 am Rande der Moorgebiete im Emsland und in der Grafschaft Bentheim errichtet worden waren, wird in der am 31. Oktober 2011 eröffneten Gedenkstätte Esterwegen dargestellt.
Im Rahmen eines einführenden Vortrags zur Geschichte aller Emslandlager werden zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos aus dem Lager Esterwegen gezeigt. Anschließend finden ein kurzer Gang über das ehemalige Lagergelände und die Besichtigung der Ausstellungen statt.
Die Veranstaltung richtet sich auch - aber nicht ausschließlich - an Einheimische, die die Gedenkstätte in ihrer Nachbarschaft kennenlernen möchten.

freie Plätze "Wir sind Juden aus Breslau"

(Papenburg, ab Di., 17.9., 19.30 Uhr )

2015 fand in Breslau, heute Wroclaw, ein Workshop mit einer deutsch-polnischen Jugendgruppe aus Bremen und Wroclaw statt, die etwas über die jüdische Gemeinde, die damals die drittgrößte in Deutschland war, erfahren sollten.
Im Mittelpunkt des Films stehen 14 Zeitzeugen, die aus Breslau stammen. Einige von ihnen nahmen den Weg in die frühere Heimat auf sich und reisten ins heutige Wroclaw. Die Jugendlichen trafen die Überlebenden, die aufgrund der Nazi-Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten und hörten ihre Schicksale nach 1933. Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Sie bauten sich in den USA, England, Frankreich und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.
Um das Aufeinandertreffen der letzten Zeugen mit den Jugendlichen von heute ziehen die Filmemacher Karin Kaper und Dirk Szuszies ihre behutsamen Kreise: von Breslau einst und jetzt, von Orten der Emigration mit Szenen aus Israel, den USA oder Frankreich, im Wechsel zwischen historischen und aktuellen Aufnahmen, Einzelinterviews und Dialogen mit den Jugendlichen.
Es ist ein Film mit vielen Facetten: Auf der einen Seite ein eindringliches und bemerkenswertes Zeitdokument. Auf der anderen Seite die Erinnerung und Ehrung der Überlebenden. Und zugleich ein Mahnmal gegen das Vergessen. Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa.
Eingeleitet wird die Filmvorführung persönlich durch die Regisseurin Karin Kaper und im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch mit ihr statt.
Am Mittwoch, 18.09.2019 wird es für Schulen eine zusätzliche Vorführung am Vormittag mit der Regisseurin geben. Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben. Der Eintritt kostet pro Schüler 5 Euro. Interessierte Lehrer*innen melden sich bitte bei Eva-Maria Samsen, Tel. 04961/ 9223-31 oder per Mail: eva-maria.samsen@vhs-papenburg.de.
Dokumentarfilm von 2016, FSK ab 12 Jahren, Länge 108 Min.

Seite 1 von 1

freie Plätze
freie Plätze
fast ausgebucht
fast ausgebucht
auf Warteliste
auf Warteliste
Keine Online-Anmeldung möglich. Melden Sie sich bitte direkt in der VHS.
Keine Online-Anmeldung möglich. Melden Sie sich bitte direkt in der VHS.

VHS Papenburg gGmbH

Hauptkanal rechts 72
26871 Papenburg

Tel.:          04961 9223-0
Fax:          04961 9223-30
e-Mail:      kontakt@vhs-papenburg.de

 

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 8:00 - 17:00 Uhr
(während der Schulferien bis 16:00 Uhr)
Freitag:                           8:00 - 13:00 Uhr





 

 

 

 

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag: 09:00 - 14:00 Uhr

Freitag: 09:00 - 12:00 Uhr

Tel.: 04961 9223-42

E-Mail: kutscherhaus@vhs-papenburg.de

 

 

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen